Die Politik der etablierten Parteien ist nicht in der Lage, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Sie handelt kurzsichtig von Wahl zu Wahl, voreingenommen und häufig eigennützig. Dieser Politik setzen wir einen neuen Politikstil entgegen.

Wir Menschen haben schon so viel erreicht. Gerade die letzten Jahrzehnte haben uns einen Fortschritt gebracht, der früher undenkbar war. Dank unserer Kreativität, Innovationskraft und Kooperation haben wir Wohlstand und Freiheit erlangt. Eine dafür entscheidende Grundlage legte die Wissenschaft. Auf ihr bauen wir unseren neuen Politikstil auf. Mit ihm begegnen wir den Herausforderungen Europas unaufgeregt und ergebnisoffen – nur so haben wir eine Chance, ihnen gerecht zu werden. Wir verschaffen Experten Gehör und entwickeln Lösungen auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Bevor wir uns zu einem Thema positionieren, sammeln wir gemeinsam mit Experten alle wichtigen Fakten – dann entwickeln wir unsere Position. Dabei orientieren wir uns nicht nur am wissenschaftlichen Konsens, sondern arbeiten auch selbst nach wissenschaftlichen Grundsätzen.

Jeder Positionsentwurf wird einer aufwändigen Prüfung unterzogen. Bevor wir über einen Entwurf abstimmen, setzen wir unsere Stabsstelle Wissenschaft ein: Sie prüft jede Faktenaussage auf ihre wissenschaftliche Grundlage und die zugehörigen Quellen. Dabei spielen auch Seriösität und Auffindbarkeit eine große Rolle. So haben großangelegte Studien, die in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht werden, einen größeren Stellenwert als etwa eine kleine Umfrage eines lokalen Wochenblatts. Nur ein Positionspapier, dessen wissenschaftliche Grundlage die hohen Anforderungen an unsere Positionsentwicklung erfüllt, wird der Gesamtpartei zur Abstimmung vorgelegt. Ein noch unzureichender Vorschlag wird zurückgeschickt und überarbeitet, bis er den Anforderungen entspricht.

Unsere wissenschaftliche Arbeit endet nicht an dem Punkt, an dem eine Position beschlossen ist. Wissenschaft ist ein kontinuierlicher Prozess, in dem Annahmen ständig überprüft und weiterentwickelt werden. Daher unterziehen wir unsere Positionen einer fortwährenden kritischen Prüfung – ändern sich wissenschaftliche Erkenntnisse, ändern wir unsere Position.

Doch die Wissenschaft kann uns nur den Weg zeigen, mit dem wir unser Ziel am besten erreichen können. Daher benötigt die Politik auch Werte und eine Vision, wie unsere Welt aussehen soll. Unser sozialliberaler Wertekompass ist der moderne Humanismus. Er stellt sicher, dass unsere Politik Dir und der ganzen Gesellschaft nützt. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Träumen und Zielen. Wir sind selbstbestimmte und soziale Wesen, die sich frei entfalten wollen. Dabei sind wir in der Lage, rationale Entscheidungen zu treffen und unsere Umwelt zu gestalten.

Um diesen Eigenschaften gerecht zu werden, setzen wir uns für eine sozialliberale Politik ein. Die persönlichen Freiheiten müssen vom Staat gewahrt und verteidigt werden. Gleichzeitig setzen wir auf gegenseitige Hilfe und Solidarität. Als Humanisten schützen und unterstützen wir auch die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nach unseren besten Möglichkeiten. Nur eine gerechte Gesellschaft, ist eine erfolgreiche Gesellschaft, die mit jeder Krise fertig werden kann. Wir sind überzeugt: Europa braucht diesen neuen Politikstil. Wer komplexe politische und gesellschaftliche Probleme angehen und die Zukunft aktiv gestalten anstatt die Gegenwart verwalten will, der muss Experten zuhören und Fakten vertrauen. Wir sind die PdH. Die Stimme des sozialliberalen Aufbruchs, die Politik neu gestaltet.

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Unsere Kandidaten

Ein neuer Politikstil ist nur so viel wert wie die Humanisten, die ihn in die Parlamente tragen. Unsere Kandidaten für die Europawahlen sind diejenigen, die diesen Politikstil nach Brüssel tragen. Lernen Sie sie kennen

Sascha Boelcke
Landesvorsitzender SH
EU-Spitzenkandidat
Lasse Schäfer
Bundesvorsitzender
EU-Spitzenkandidat (Listenplatz 2)
Ole Teschke
1. stellv. Bundesvorsitzender
Bundesvorstand Marketing
EU-Kandidat (Listenplatz 3)
Felicitas Klings
Bundesvorstand HR
EU-Kandidat (Listenplatz 4)
Lena Andris
Landesvorstand BW
EU-Kandidat (Listenplatz 5)

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