Klicke dich durch über 2.000 Wahlprüfsteine!
Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!
Wahlprüfsteine
« Erste Seite ‹ Vorherige Seite 1 80 88 89 90 91 92 100 138 Nächste Seite › Letzte »
Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Die Pkw-Maut soll wie beschlossen umgesetzt werden.
Die Pkw-Maut soll wie beschlossen umgesetzt werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Eine Privatisierung unserer Straßen und Finanzierung über eine – dazu noch rechtlich fragwürdige – Maut lehnen wir entschieden ab. Derartige ÖPP-Projekte sind nicht nur teurer als konventionelle, sie liefern laut Bundesrechnungshof auch keine bessere Qualität. Der Staat sollte die grundlegende Infrastruktur bereitstellen. Unsere Straßen sind Allgemeingut und dürfen kein finanzielles Spekulationsobjekt für Banken, Fonds und Versicherungen sein.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2021 / Abgeordnetenwatch
In der EU soll es einen einheitlichen Steuersatz für Unternehmen geben, damit diese sich nicht in Ländern mit niedrigen Steuersätzen niederlassen.
In der EU soll es einen einheitlichen Steuersatz für Unternehmen geben, damit diese sich nicht in Ländern mit niedrigen Steuersätzen niederlassen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Die EU ist ein Wirtschaftsraum, dessen Mitgliedsstaaten nicht in steuerliche Konkurrenz zueinander treten sollten, da dies Möglichkeiten zur Steuervermeidung schafft. Gleiche Bedingungen machen den Wettbewerb fairer und das Wirtschaften planbar. Zugleich darf ärmeren Ländern kein Nachteil entstehen.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2017 / Science-O-Mat
Die Forschung an menschlichen Embryonen soll in Deutschland erlaubt werden.
Die Forschung an menschlichen Embryonen soll in Deutschland erlaubt werden.
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir setzen uns für eine Abschaffung bzw. grundlegende Revision des sogenannten Embryonenschutzgesetzes ein, welches trotz des Namens nichts mit dem Schutz von in Entwicklung befindlicher Embryonen zu tun hat, sondern jeden forschenden Umgang mit Eizellen und Zygoten sowie deren ersten Entwicklungsstufen untersagt. Forschungsverbote in diesem Bereich sind bioethisch nicht vernünftig begründet, sondern Ausdruck spezifischer religiös-weltanschaulicher Haltungen. Sie verhindern wertvollen wissenschaftlichen Fortschritt und sollen aufgehoben werden.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022 / WahlSwiper
Soll der Export von Plastikmüll in Drittstaaten verboten werden?
Soll der Export von Plastikmüll in Drittstaaten verboten werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Exporte von Müll in Entwicklungsländer verursachen viel Leid. Es entstehen schwere gesundheitliche Schäden bei den Arbeitenden. Kinderarbeit steht an der Tagesordnung. Und die Natur leidet massivst. Es liegt an uns an lokrativen Alternativen zu forschen und eine Verbesserung der aktuellen Situation herbeizuführen.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Bayern 2023 / Franz Mensch Klima Stiftung
Sollten höhere Steuern für sehr Reiche erhoben werden, um soziale Programme in Bayern zu finanzieren?
Sollten höhere Steuern für sehr Reiche erhoben werden, um soziale Programme in Bayern zu finanzieren?
Antwort der Humanisten: Ja.
Stimme voll zu
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Abgeordnetenwatch
Nach dem Ende der Pandemie sollen Geschäfte auch sonntags öffnen können, um Verluste aus dem Lockdown ausgleichen zu können.
Nach dem Ende der Pandemie sollen Geschäfte auch sonntags öffnen können, um Verluste aus dem Lockdown ausgleichen zu können.
Antwort der Humanisten: Ja.
Das Ladenöffnungsgesetz ist längst nicht mehr zeitgemäß. Der Einzelhandel muss die Freiheit haben, nach eigenem Ermessen mit dem Onlinehandel konkurrieren zu können, solange das Arbeitsrecht eingehalten wird. Dies ist gerade nach dem Ende der Pandemie dringend notwendig.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Niedersachsen 2022 / WahlSwiper
Soll die Schuldenbremse in Niedersachsen beibehalten werden?
Soll die Schuldenbremse in Niedersachsen beibehalten werden?
Antwort der Humanisten: Nein.
Die Schuldenbremse als solche, wie sie heute gilt, lehnen wir ab. Zur Bekämpfung drängender Probleme wie den Klimawandel sind große Investitionen notwendig, die nicht von der Schuldenbremse verhindert bzw. hinausgezögert werden dürfen. Das Aufnehmen neuer Schulden muss immer an die Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Probleme geknüpft sein. Das klassische Argument, neue Schulden belasten künftige Generationen, da sie diese zurückzahlen müssten, ist zudem überholt. Vielmehr profitieren zukünftige Generationen, wenn wir heute präventiv Investitionen tätigen, die sich in Zukunft kostenmindernd gegenüber reaktiven Maßnahmen auswirken werden.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Niedersachsen 2022 / Abgeordnetenwatch
Es soll ein 365 Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geben.
Es soll ein 365 Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geben.
Antwort der Humanisten: Ja.
Grundsätzlich ist ein kostengünstiger, öffentlicher Personennahverkehr für eine erstrebenswerte Maßnahme, um den Umstieg auf klimafreundlichere Mobilitätsformen attraktiver zu gestalten. Daher befürworten wir eine Reduktion der Entgelte des ÖPNV über ein 365-Euro-Jahrestickets.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Das Bundesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Extremismus ist eine Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie. Daher ist es notwendig, Personen und Gruppierungen zu beobachten, welche diese Grundordnung mit Gewalt zerstören wollen. Zahlreiche Skandale (z. B. NSU) haben gezeigt, dass der Verfassungsschutz dieser Aufgabe unzureichend nachgekommen ist. Es braucht umfassende Reformen, um die Behörde selbst vor Unterwanderung durch Rechtsextreme zu schützen sowie die parlamentarische Aufsicht und Zusammenarbeit mit den Polizeien zu stärken.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Studi-O-Mat
Auch bei Entfernungen unter 1.000 km sollen dienstliche Flugreisen erlaubt sein.
Auch bei Entfernungen unter 1.000 km sollen dienstliche Flugreisen erlaubt sein.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Eine pauschale Regelung halten wir für wenig sinnvoll. Grundsätzlich sollte jede Dienstreise nach Möglichkeit die klimafreundlichste Mobilitätsform wählen. Doch zeitliche Dringlichkeit oder schlechte Infrastruktur am Zielort kann eine Flugreise in Ausnahmefällen notwendig machen. In jedem Fall sollte diese durch eine wirksame CO2-Steuer kompensiert werden.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2021 / WahlSwiper
Soll die private Krankenversicherung zu Gunsten einer allgemeinen Bürgerversicherung umgestaltet werden?
Soll die private Krankenversicherung zu Gunsten einer allgemeinen Bürgerversicherung umgestaltet werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir möchten die Zweiklassenmedizin abschaffen und eine solidarische Bürgerversicherung einführen, in die jeder Bürger einkommensabhängig einzahlt. Ein einheitlicher, evidenzbasierter Leistungskatalog sowie reduzierter Verwaltungsaufwand können Kosten sparen und allen Menschen eine optimale Versorgung bieten. Private Versicherungen sollen in freiwillige Zusatzversicherungen, etwa für Einbettzimmer oder unwissenschaftliche Pseudomedizin (wie z. B. Homöopathie) überführt werden.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Wahl-O-Mat
Das Land soll den Neubau von Wohnungen über eine eigene Wohnungsbaugesellschaft unterstützen.
Das Land soll den Neubau von Wohnungen über eine eigene Wohnungsbaugesellschaft unterstützen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand halten wir für einen guten Weg, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es ist jedoch zu klären, ob diese in der Hand der Kommunen nicht besser aufgehoben wären. Diese kennen die Situation vor Ort am besten und wissen, wie und wo Wohnfläche gebraucht wird. Das Land als übergeordnete Verwaltungseinheit sollte die Kommunen in diesem Fall finanziell und organisatorisch unterstützen.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2017 / Netzwerk Grundeinkommen
Engagiert sich Ihre Partei für die Beförderung eines weltweiten Grundeinkommens? Wenn ja, wie?
Engagiert sich Ihre Partei für die Beförderung eines weltweiten Grundeinkommens? Wenn ja, wie?
Antwort der Humanisten: Neutral.
Bisher richten sich die Forderungen der Partei der Humanisten – mit Ausnahme der notwendigerweise internationalen politischen Themen – an die deutsche Politik. Das betrifft auch die Idee der Einführung eines universellen Grundeinkommens. Die Einführung eines weltweiten Grundeinkommens könnte darüber hinaus im Bereich Entwicklungshilfe oder Internationales von den Mitgliedern der PdH diskutiert und in den Forderungskatalog aufgenommen werden.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Bundestagswahl 2021 / Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland (BVMDE)
Werden Sie dafür sorgen, dass 5G nur dort aufgebaut wird, wo es industriell gebraucht wird und nicht flächendeckend (Wohngebiete).?
Werden Sie dafür sorgen, dass 5G nur dort aufgebaut wird, wo es industriell gebraucht wird und nicht flächendeckend (Wohngebiete).?
Antwort der Humanisten: Nein.
( – )
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
Landtagswahl Niedersachsen 2022 / WahlSwiper
Soll sich Niedersachsen dafür einsetzen, dass Gewaltstraftaten, die sich explizit gegen Frauen richten, härter bestraft werden können?
Soll sich Niedersachsen dafür einsetzen, dass Gewaltstraftaten, die sich explizit gegen Frauen richten, härter bestraft werden können?
Antwort der Humanisten: Nein.
Menschen sollten nicht aufgrund ihres Geschlechtes anders behandelt werden. Straftaten gegen Frauen sollten zwar stärker in den öffentlichen Diskurs gebracht werden, aber nicht auf strafrechtlicher Ebene.
Feedback zu dieser Antwort geben ⏵
« Erste Seite ‹ Vorherige Seite 1 80 88 89 90 91 92 100 138 Nächste Seite › Letzte »