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Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!
Wahlprüfsteine
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Giordano Bruno Stiftung (GBS)
Stimmen Sie zu, das Feiertagsgesetz dahingehend zu ändern, dass an besonderen religiösen Feiertagen (aller wichtigen Religionen, nicht nur der christlichen) an Stelle der „Stillen Tage“ für alle eine „Stille Zone“ um Veranstaltungsorte festgelegt wird?
Stimmen Sie zu, das Feiertagsgesetz dahingehend zu ändern, dass an besonderen religiösen Feiertagen (aller wichtigen Religionen, nicht nur der christlichen) an Stelle der „Stillen Tage“ für alle eine „Stille Zone“ um Veranstaltungsorte festgelegt wird?
Antwort der Humanisten: Ja.
Öffentliche Feierveranstaltungen sollten weltanschaulich neutral durchgeführt werden. Eine Stille Zone rundum Veranstaltungsorte sehen wir positiv, ihre genaue räumliche Ausgestaltung könnte auch auf kommunaler Ebene im Kontext vor Ort festgelegt werden.
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Bundestagswahl 2021 / Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
Wie wollen Sie die Vielfalt der Regenbogenfamilien (Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans* oder inter* Eltern) abstammungs- und familienrechtlich absichern, die Kinder von Regenbogenfamilien und die gesellschaftliche Akzeptanz stärken?
Wie wollen Sie die Vielfalt der Regenbogenfamilien (Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans* oder inter* Eltern) abstammungs- und familienrechtlich absichern, die Kinder von Regenbogenfamilien und die gesellschaftliche Akzeptanz stärken?
Familie ist für uns eine Gemeinschaft aus Menschen, die in gegenseitiger Fürsorge und Verantwortung zusammenleben. Regenbogenfamilien (z. B. bisexuelle, trans* oder nichtbinäre Partner u. v. m.) sind für uns genauso Teil des Familienbilds wie Trennungseltern, Patchwork-Familien, kinderlose Paare, polyamore Beziehungen und die sog. „traditionelle Familie“. Alle sollen auf ihre ganz eigene Art glücklich werden können. Wie Menschen leben und lieben, darf nicht vom Staat diktiert werden. Wir fordern die vollständige rechtliche Gleichstellung von allen konsensuellen Partnerschaften, unabhängig von der Konstellation. Zur konkreten familienrechtlichen Regelung ist eine Position in Arbeit. Um die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken und Diskriminierung vorzubeugen, sind Aufklärungskampagnen in allen Lebensbereichen von der frühkindlichen Bildung bis ins hohe Erwachsenenalter essenziell. Solche Projekte sollten verstärkt gefördert werden.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Stadtjugendausschuss (STJA)
Das Land Baden-Württemberg soll Szenesportarten, die nicht in Vereinen organisiert sind (z.B. Calisthenics), stärker fördern.
Das Land Baden-Württemberg soll Szenesportarten, die nicht in Vereinen organisiert sind (z.B. Calisthenics), stärker fördern.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Die Entwicklung von Szenesportarten unterliegt meist kurzfristigen Trends, eine spezifische Förderung würde hier zu unnötiger Bürokratie führen. Stattdessen sollten öffentliche Sporteinrichtungen hier einspringen und notwendige Flächen und Treffpunkte bereitstellen.
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 / Wahl-O-Mat
Sachsen-Anhalt soll einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags zustimmen.
Sachsen-Anhalt soll einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags zustimmen.
Antwort der Humanisten: Nein.
Eine unabhängige und kritische Medienlandschaft ist als „vierte Gewalt“ essenziell für die demokratische Kontrolle der Politik und die politische Bildung der Bürger. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt dabei eine zentrale Rolle. Wir wollen diesen stärken, modernisieren und auf seine Kernaufgaben reduzieren. Deshalb sollen alle Bereiche des ÖR, die nicht unter Nachrichten und Journalismus, Kultur und Bildung fallen, in private Gesellschaften ausgegliedert werden. Die dadurch freiwerdenden Mittel wollen wir u.a. in eine Senkung des Rundfunkbeitrages und Befreiung von Personen, die mit ihrem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegen, investieren.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Abgeordnetenwatch
Es soll mehr Videoüberwachung an öffentlichen Orten geben.
Es soll mehr Videoüberwachung an öffentlichen Orten geben.
Antwort der Humanisten: Nein.
Videoüberwachung allein ist kein hinreichendes Mittel um die Sicherheit auf öffentlichen Plätzen zu erhöhen. Stattdessen wäre vermehrte Polizeipräsenz nachweislich die bessere Option. Hinzu kommt eine bessere Ausleuchtung und andere bauliche Maßnahmen um das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern.
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Landtagswahl Niedersachsen 2022 / WahlSwiper
Soll die Meisterausbildung zukünftig gebührenfrei sein?
Soll die Meisterausbildung zukünftig gebührenfrei sein?
Antwort der Humanisten: Ja.
Jede Art von Bildung sollte kostenfrei sein, unabhängig vom Bildungsgrad.
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Bundestagswahl 2017 / WahlSwiper
Soll es eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone geben?
Soll es eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone geben?
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir gehen sogar noch einige Schritte weiter und fordern eine Bundesrepublik Europa nach dem Vorbild unserer Bundesrepublik Deutschland. In dieser würden die Bürger Europas gemeinsam ein Parlament wählen, aus welchem eine Regierung hervorgehen würde, die Minister für jeden Bereich stellt.
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Landtagswahl Sachsen 2019 / WahlSwiper
Soll sich das Land Sachsen auf Bundesebene für eine Widerspruchslösung bei der Organspende einsetzen?
Soll sich das Land Sachsen auf Bundesebene für eine Widerspruchslösung bei der Organspende einsetzen?
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir setzen uns für die Einführung einer Widerspruchsregelung ein. Hierdurch werden Mitmenschen – oft die Familie – von einer schwierigen Entscheidungslast befreit. Außerdem wird dadurch gewährleistet, dass hinreichend viele Spenderorgane an Bedürftige weitergegeben werden können und unnötiges menschliches Leid reduziert wird. Es soll jedoch möglich sein, die Spende auf bestimmte Organe/Gewebe zu beschränken, einzelne Organe auszuschließen oder einer Organ-/Gewebespende generell zu widersprechen.
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Landtagswahl Berlin 2021 / WahlSwiper
Sollen private Wohnungsbaugesellschaften wie die Deutsche Wohnen oder Vonovia enteignet werden?
Sollen private Wohnungsbaugesellschaften wie die Deutsche Wohnen oder Vonovia enteignet werden?
Antwort der Humanisten: Nein.
Enteignungen sehen wir nicht als Lösung des Wohnraummangels. Diese erfordern einen hohen finanziellen Aufwand für den bloßen Eigentümerwechsel. Stattdessen setzen wir kurzfristig auf Mieterschutz durch den Mietspiegel, die Mietpreisbremse und Milieuschutz. Mittel- bis langfristig müssen jedoch die eigentlichen Ursachen durch die Errichtung neuen Wohnraumes, der allen Bevölkerungsschichten zugänglich ist, beseitigt werden.
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Landtagswahl Berlin 2021 / Wahl-O-Mat
Die Berliner Bezirke sollen über ihre Haushaltsausgaben eigenständig bestimmen können.
Die Berliner Bezirke sollen über ihre Haushaltsausgaben eigenständig bestimmen können.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Die Bezirke verfügen bereits über einen eigenen Haushalt, der in Abstimmung mit dem Abgeordnetenhaus erstellt wird. Wir sehen hier derzeit keinen dringenden Reformbedarf
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Bundestagswahl 2021 / WahlSwiper
Soll der Begriff der „Rasse“ aus dem Grundgesetz (Artikel 3) gestrichen werden?
Soll der Begriff der „Rasse“ aus dem Grundgesetz (Artikel 3) gestrichen werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Die Unterteilung von Menschen in sogenannte „Rassen“ ist unwissenschaftlicher Nonsens! Wir fordern daher, diesen Begriff aus dem Grundgesetz zu streichen. Der verfassungsmäßige Schutz vor Rassismus und anderen Formen menschenverachtender Diskriminierung muss jedoch bestehen bleiben bzw. ausgebaut werden. Dazu sollte der Paragraph entsprechend erweitert werden, etwa um den Schutz vor Diskriminierung aufgrund „körperlicher Merkmale“ oder der „sexuellen Orientierung“.
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Landtagswahl Saarland 2022 / WahlSwiper
Soll ein Radschnellweg von Völklingen nach St. Ingbert gebaut werden?
Soll ein Radschnellweg von Völklingen nach St. Ingbert gebaut werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Radschnellwege nach niederländischem Vorbild sind ein wichtiger Infrastrukturbaustein. Besagte Strecke würde viele wichtige Knotenpunkte erschließen und den Radverkehr attraktiver machen.
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Bundestagswahl 2017 / WahlSwiper
Ist die Gleichstellung Homosexueller bei Ehe und Adoptionsrecht wichtig für Dich?
Ist die Gleichstellung Homosexueller bei Ehe und Adoptionsrecht wichtig für Dich?
Antwort der Humanisten: Ja.
Familie ist, wo Kinder sind. Wir setzen uns dafür ein, dass Familienpolitik genau hier ansetzt. Der Beziehungsstatus der Eltern ist zweitrangig, somit müssen die Begriffe „Ehe“ und „Familie“ aus ihrer traditionellen, religiösen Festlegung befreit werden. Deshalb treten wir auch für eine Liberalisierung des Adoptions- und Eherechts ein. Ausschlaggebend für eine gute Kindheit sind Liebe, Zuneigung und Fürsorge der Erziehungsberechtigten – nicht ihr Geschlecht.
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Kommunalwahl Hessen 2021 / Polit-Kompass
Anstatt neue Wohngebiete in Frankfurt am Main zu bauen, sollten bestehende Wohngebiete nachverdichtet werden, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Anstatt neue Wohngebiete in Frankfurt am Main zu bauen, sollten bestehende Wohngebiete nachverdichtet werden, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Antwort der Humanisten: Ja.
(-)
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Landtagswahl Berlin 2021 / WahlSwiper
Sollen Kulturgüter, die in der Kolonialzeit ins Land gekommen sind, an ihre Herkunftsländer zurückgegeben werden?
Sollen Kulturgüter, die in der Kolonialzeit ins Land gekommen sind, an ihre Herkunftsländer zurückgegeben werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Raubkunst ist auf unrechtmäßigem Wege in unsere Museen gelangt und sollte den Herkunftsländern zurückgegeben werden. Diese Exponate müssen von unabhängigen Experten erfasst werden. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Museen nicht auf gestohlene Güter angewiesen sind. Kulturgüter aus anderen Weltregionen können als Exponate ausgeliehen werden. Deutschland sollte sich seiner Verantwortung gegenüber der Kolonialzeit konsequent stellen.
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