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Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!

Wahlprüfsteine

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Bundestagswahl 2021 / WahlSwiper
Soll es ein deutschlandweites Zentralabitur geben?


Antwort der Humanisten: Ja.
Ein einheitliches Zentralabitur verbessert die Vergleichbarkeit der schulischen Ausbildung. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Bildungsstandards in ganz Deutschland anzugleichen und zu verbessern. Dies erleichtert zudem den Schulwechsel zwischen Bundesländern. Die Basis für solche Bildungsreformen sollen stets ideologiefreie, praxistaugliche und erprobte Konzepte aus der didaktischen Forschung sein. Schulen und Lehrkräfte dürfen mit der Umsetzung nicht alleingelassen werden.
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Kommunalwahl Hessen 2021 / Polit-Kompass
Frankfurt am Main sollte mehr Geld für klimaneutrale Gebäudesanierungen bereitstellen.


Antwort der Humanisten: Ja.

(-)


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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Spenden von Unternehmen an Parteien sollen weiterhin erlaubt sein.


Antwort der Humanisten: Ja.

Parteispenden von Unternehmen sollten weiterhin möglich sein. Unabhängig von ihrer Höhe soll es aber eine Pflicht zur Veröffentlichung geben. Transparenz hinsichtlich der demokratischen Entscheidungsprozesse sowie der Einkünfte von Abgeordneten und Parteien muss gewährleistet sein. Darüber hinaus fordern wir eine Begrenzung der Höhe von Parteispenden und Sponsoring.


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Landtagswahl Saarland 2022 / Wahl-O-Mat
Das Saarland soll Projekte gegen Rechtsextremismus weiterhin finanziell fördern.


Antwort der Humanisten: Ja.

Extremismus stellt eine Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie dar. Projekte insb. zur Demokratieförderung, Sensibilisierung und Extremismusprävention sollten deshalb auch weiterhin finanziell gefördert werden. Hierzu zählen wir auch niederschwellige Angebote für Aussteiger, um diese wieder erfolgreich in unsere Gesellschaft zu integrieren.


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Landtagswahl Berlin 2021 / Berlin-O-Mat
Kriminalitätsbelastete Straßen und Plätze in den Bezirken sollten per Video überwacht werden


Antwort der Humanisten: Nein.

Die Wirksamkeit von Videoüberwachung unterscheidet sich je nach Tatbestand und Einsatzbereich erheblich. Videoüberwachung und verbesserte Beleuchtung in Parkhäusern reduziert die Zahl der Diebstähle aus Fahrzeugen Unterschiede zeigen sich dafür in Stadtzentren, Wohngebieten und im öffentlichen Nahverkehr sowie bei Gewaltdelikten. Hier sollten die Ressourcen für effektivere Maßnahmen aufgewendet werden.


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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / WahlSwiper
Soll das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 herabgesetzt werden?


Antwort der Humanisten: Ja.

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Bürger ab 16 Jahren das aktive Wahlrecht bei allen Wahlen besitzen. Jugendliche verfügen oftmals schon über klare politische Positionen und verdienen ein Recht darauf, Einfluss auf ihre Zukunft zu nehmen. Dass sie ihre Positionen auch einbringen wollen, haben nicht zuletzt die anhaltenden „Fridays for Future“-Proteste deutlich gemacht. Wir stehen darüber hinaus für die Stärkung von Jugendparlamenten und Politikbildung.


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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Kosten von Haus- und Wohnungsmodernisierungen sollen weiterhin auf die Miete umgelegt werden dürfen.


Antwort der Humanisten: Neutral.

Haus- und Wohnungsmodernisierungen sind von Zeit zu Zeit notwendige Maßnahmen, um die Qualität des Wohnbestands zu sichern (z. B. Energieeinsparung, Barrierefreiheit, etc.). Das Ausnutzen von Modernisierungen, um Mietpreise unverhältnismäßig zu erhöhen, lehnen wir ab. Anstatt eines pauschalen Umlageverbots sehen wir gezieltere Schutzmaßnahmen für bestehende Mietverhältnisse als sinnvoller an. Dazu gehört z. B. der Milieuschutz, welcher effektiv der Gentrifizierung entgegenwirken kann.


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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Alle Erwerbstätigen sollen in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sein müssen.


Antwort der Humanisten: Neutral.

In unserer Vision der Altersvorsorge dient ein bedingungsloses Grundeinkommen als Sicherung des Grundbedarfs. Welche Rolle verschiedene Rentenversicherungen in diesem System einnehmen, haben wir noch nicht abschließend geklärt. Erworbene Rentenansprüche dürfen bei der Systemumstellung auf keinen Fall verfallen. Zu der Frage, inwiefern Selbstständige und Beamte im aktuellen System in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen, haben wir noch keine eindeutige Position.


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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Giordano Bruno Stiftung (GBS)
Sehen Sie die Notwendigkeit, in allen Bereichen nichtreligiöse Trägerschaften sicherzustellen bzw. zu fördern, die dem konfessionsfreien Anteil der Bevölkerung entsprechen?


Antwort der Humanisten: Ja.

siehe F.N. 5a


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Bundestagswahl 2021 / Netzwerk Grundeinkommen
Hat Ihre Partei oder ein Zusammenschluss bzw. eine Arbeitsgemeinschaft Ihrer Partei ein Modell eines Grundeinkommens gemäß o. g. Definition entwickelt? Wenn ja, bitte kurz beschreiben und den Link zum jeweils veröffentlichten Modell übermitteln.


Antwort der Humanisten: Nein.

Wir haben noch kein fertig ausgearbeitetes Modell eines Grundeinkommens. Am intensivsten beschäftigen wir uns mit der Variante als negative Einkommenssteuer. Eine realistische und finanzierbare Höhe des monatlichen Grundeinkommens sehen wir aufgrund unserer Berechnungen in dem Bereich zwischen 600 und 800 Euro, je nach konkreter Ausgestaltung und getroffenen Annahmen.


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Bundestagswahl 2021 / Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland (BVMDE)
Förderung für besonders energieeffiziente Rechenzentren?


Antwort der Humanisten: Ja.

( – )


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Landtagswahl Berlin 2021 / WahlSwiper
Sollen die verdachtsunabhängigen Polizeikontrollen an kriminalitätsbelasteten Orten abgeschafft werden?


Antwort der Humanisten: Ja.

Wir wollen die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten, ohne ihre Freiheit unnötig zu beschränken. Im Zweifel entscheiden wir uns für die Freiheit. Die präventive Wirkung verdachtsunabhängiger Kontrollen ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Um die polizeiliche Arbeit effektiv, bürgernah und diskriminierungsfrei zu gestalten, sollten modernste technische Hilfsmittel eingesetzt werden und Antirassismus-Schulungen für Polizeibeamte verpflichtend sein.


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Landtagswahl Sachsen 2019 / Wahl-O-Mat
Der Freistaat soll die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte nach Sachsen fördern.


Antwort der Humanisten: Ja.

Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, brauchen wir neben den heimischen Fachkräften auch gut ausgebildete Zuwanderer. Diese sollen bei der Eingliederung unterstützt werden, um möglichst schnell mitwirken zu können. Eine dauerhafte Bleibeperspektive ist dabei essentiell für erfolgreiche Integration und Inklusion in die sächsische Gesellschaft.


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Landtagswahl Saarland 2022 / Fridays for Future (FFF)
Wir fordern den Aufbau von Kurzzeit- und Langzeitspeichern für Energie.


Antwort der Humanisten: Ja.

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Bundestagswahl 2021 / Science-O-Mat
Subventionen für nachhaltige Landwirtschaft. Subventionen für landwirtschaftliche Betriebe sollen nicht schwerpunktmäßig nach Flächen, sondern entsprechend ihrer Beiträge zu Landschaftspflege, Biodiversität und Nachhaltigkeit verteilt werden.


Antwort der Humanisten: Ja.

Finanzielle Anreize halten wir für sinnvoll, um nachhaltige Methoden in der Landwirtschaft zu unterstützen. Wichtig ist uns hierbei, dass diese Maßnahmen wissenschaftlich objektiv und nicht mit romantischen oder ideologischen Scheuklappen bewertet werden. Die Erträge pro Fläche sollten zudem nicht außer Acht gelassen werden, da ansonsten insgesamt mehr Fläche benötigt wird. Dies hätte negative Folgen für das Klima.


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It's a Match?


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Kommunalwahl Hessen 2021 / Polit-Kompass
Neue Fahrradwege sollen nur gebaut werden, wenn dadurch keine Autospuren verloren gehen.


Hängt vom Einzelfall ab. Radfahren sollte aber Priorität haben. Wir fordern die vollständige Umsetzung der Vorschläge der Initiative Radentscheid Frankfurt.


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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 / WahlSwiper
Sollen Migranten unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus arbeiten dürfen?


Antwort der Humanisten: Ja.

Wir wünschen uns eine erfolgreiche Integration von Migranten aller Hintergründe. Für das soziale Netz und das ökonomische Wohlergehen der Migranten selbst, und die Wirtschaftsleistung von Deutschland ist deren Teilhabe am Arbeitsmarkt sehr hilfreich. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Sie verhindert auch, dass Menschen aufgrund der aktuellen Restriktionen in die Schattenwirtschaft und Kriminalität abrutschen, um sich ihren Wohlstand zu generieren.


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Landtagswahl Berlin 2021 / Wahl-O-Mat
Ein Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses soll die Ermittlungsarbeiten zur Anschlagsserie in Neukölln untersuchen.


Antwort der Humanisten: Ja.

Wir befürworten die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Umstände der Anschlagsserie.


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Landtagswahl Saarland 2022 / WahlSwiper
Soll das Saarland ein eigenes Landesamt für Verfassungsschutz behalten?


Antwort der Humanisten: Ja.

Der Verfassungsschutz erfüllt wichtige Aufgaben der Inneren Sicherheit. Diese sollten auch vollumfänglich von einem eigenen Amt im Saarland ausgeübt werden können.


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Bundestagswahl 2021 / Progressive Agrarwende
Wie plant ihre Partei die Situation von jungen Wissenschaftler*innen (Early Career Researcher) in Deutschland zu ändern/verbessern?


Das momentane Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist in einem dynamischen und interaktiven Wissenschaftsumfeld nicht mehr zeitgemäß. Befristete Arbeitsverhältnisse, hohe Arbeitsvolumina und eine schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf erzeugen Druck und sorgen für Zukunftsängste bei jungen Wissenschaftlern. Dies führt letztendlich auch dazu, dass die Qualität von Forschung und Lehre abnimmt. Wir fordern daher die Erprobung, Evaluation und Einführung verschiedener Modellprojekte, die den Wissenschaftsbetrieb modernisiert. Dazu zählen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie beispielsweise Uni-Kitas und Mentoringprogramme, die Anstellung über eine Bundestreuhand im Sinne einer „Zeitarbeitsfirma“, Modellprojekte zur Trennung von Lehre und Forschungsprofessuren und eine höhere Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Forschung.


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Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022 / WahlSwiper
Soll die öffentliche Daseinsvorsorge (z. B. Wasserversorgung, Müllentsorgung) vollständig rekommunalisiert werden?


Antwort der Humanisten: Ja.

Die kommunale Grundversorgung muss für alle jederzeit und zu fairen Konditionen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund begrüßen wir ausdrücklich Stadt- und Gemeindewerke in öffentlicher Hand und lehnen Privatisierung von Infrastruktur ab, wenn dadurch monopolartige Verhältnisse geschaffen werden. Im Übrigen setzen wir uns ein für einen freien Wettbewerb, der den Bürgern auch weiterhin die größtmögliche Wahlfreiheit lässt, z.B. bei der Auswahl des Stromanbieters.


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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Wahl-O-Mat
Unternehmen, die in Wirtschaftskrisen staatliche Hilfen erhalten, sollen keine Gewinne an Aktionäre ausschütten dürfen.


Antwort der Humanisten: Nein.

Unternehmen, die staatliche Hilfen erhalten, müssen diese, durch entsprechende Regelungen der Kredite oder der Besteuerung, zurückzahlen – das ist gerecht. Die populistische Forderung eines Verbots der Gewinnausschüttung führt jedoch dazu, dass Kapital von Unternehmen abgezogen wird. Damit verschärft man die Krise, erzeugt eine Abwärtsspirale und setzt falsche Anreize. In Folge sinkt die Wirksamkeit der staatlichen Hilfen und die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung.


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Landtagswahl Saarland 2022 / Wahl-O-Mat
Die Landesmittel für den öffentlichen Personennahverkehr sollen vorrangig im ländlichen Raum eingesetzt werden.


Antwort der Humanisten: Ja.

Unser Ziel ist ein zuverlässiger Nahverkehr, welcher Menschen verbindet und alle Regionen erschließt. Landesmittel sollten nach Bedarf verteilt werden, wo Versorgungslücken bestehen und Angebote ausgebaut werden sollten. Ob diese Mittel eher in den Städten oder im ländlichen Raum notwendig sind, können wir aktuell nicht einschätzen. Erfahrungsgemäß ist der Ausbau im ländlichen Raum jedoch eher notwendig.


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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Ehen ohne Kinder sollen keine steuerlichen Vorteile mehr erhalten.


Antwort der Humanisten: Ja.

Der Staat hat vornehmlich Haushalte mit Kindern zu unterstützen. Einer einzelnen Beziehungsform wie der Ehe Privilegien gegenüber anderen Lebensentwürfen einzuräumen, halten wir für nicht zeitgemäß. Vielmehr sollte der Staat Verantwortungsgemeinschaften erwachsener Menschen, die auf dauerhaften Bestand angelegt sind, in geeigneter Form und ohne ungerechtfertigte Diskriminierung unterstützen


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Landtagswahl Sachsen 2019 / Wahl-O-Mat
Alle öffentlichen Einrichtungen des Freistaats sollen Ladestationen für Elektrofahrzeuge einrichten.


Antwort der Humanisten: Ja.

Der Freistaat kann hier mit gutem Beispiel vorangehen und auch den Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen. Durch ein breites Netz an Ladestationen ist es möglich, mit kleineren Akkus zu fahren, was die Effizienz der Fahrzeuge erhöht. Parallel dazu müssen gesetzlich geregelte, europaweit einheitliche Standards für die Ladeinfrastruktur geschaffen werden.


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Bundestagswahl 2021 / Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland (BVMDE)
Wie werden Sie sicherstellen, dass der durch die Digitalisierung immer weiter steigende Datenverkehr das Klima nicht durch höheren Energieverbrauch belastet und auf ein notwendiges Maß reduziert wird? – Förderung von Glasfaserversorgung statt Funk?


Antwort der Humanisten: Ja.

Das enorme Potential der Digitalisierung überwiegt ihre Klimaschädlichkeit. Sie ist Quelle für Forschung & Innovation, die zur Bekämpfung des Klimawandels eingesetzt werden kann. Größter Hebel ist dabei die Energiewirtschaft mit einem Anteil am CO2-Ausstoß von ca. 40%.


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Landtagswahl Bayern 2023 / Wahl-O-Mat
Für den Kauf des ersten selbstgenutzten Wohneigentums soll keine Grunderwerbsteuer erhoben werden.


Antwort der Humanisten: Neutral.

Allgemein unterstützen wir die Senkung der Grunderwerbssteuer zur Entlastung der Bürger, beispielsweise in Form eines Freibetrags auf den Ersterwerb von Eigenbedarf. Eine vollständige Ablösung dieser Steuer würde jedoch einen regulativen Eingriff des Staates insbesondere mit Blick auf Ungleichverteilung und spekulative Nutzung von Immobilien erschweren und wird daher von uns abgelehnt.


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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 / WahlSwiper
Sollen die Hürden für Volksabstimmungen erleichtert werden?


Antwort der Humanisten: Ja.

Unsere verfassungsmäßige repräsentative Demokratie garantiert, dass die Mehrheit nicht über Minderheiten bestimmt. Daher sehen wir Volksentscheide skeptisch. Dennoch trauen wir den mündigen Bürgern mehr Beteiligungsmöglichkeiten zu, um abseits von Wahlen die Politik in Sachsen-Anhalt mitzugestalten. Deswegen sollen die aktuell hohen Hürden gesenkt werden. Dies gilt vor allem für Bürgerentscheide auf kommunaler Ebene.


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Landtagswahl Saarland 2022 / WahlSwiper
Sollen Solaranlagen für alle Neubauten verpflichtend sein?


Antwort der Humanisten: Ja.

Auf den Hausdächern im Saarland befindet sich ein gewaltiges, bisher weitgehend ungenutztes Potential zur Energieerzeugung. Dieses muss sowohl bei Neu- als auch bei Bestandsbauten ausgenutzt werden. Eine entsprechende Regelung sollte auch nicht nur für Wohngebäude gelten. Dies macht aber nur in jenen Lagen Sinn, in denen Verschattung und Dachorientierung Solaranlagen nicht unwirtschaftlich werden lassen. Hier müssen auch Ausnahmen, bzw. andere Optionen, möglich sein.


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Landtagswahl Berlin 2021 / WahlSwiper
Sollen Pop-up-Radwege auch nach der Corona-Pandemie bestehen bleiben?


Antwort der Humanisten: Ja.

Der Radverkehr ist ein wichtiges Element der nachhaltigen Verkehrswende. Dementsprechend sollte der eingeschlagene Weg der verstärkten Errichtung von Pop-up-Radwegen konsequent fortgesetzt werden. Hierfür müssen nachvollziehbare juristische Grundlagen geschaffen werden. Perspektivisch sollen permanente, baulich vom Straßenverkehr getrennte Fahrradwege daraus entstehen.


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