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Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!
Wahlprüfsteine
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Landtagswahl Niedersachsen 2022 / Wahl-O-Mat
Das Land soll garantieren, dass jede Ortschaft tagsüber mindestens im Stundentakt mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar ist.
Das Land soll garantieren, dass jede Ortschaft tagsüber mindestens im Stundentakt mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar ist.
Antwort der Humanisten: Ja.
ine gute Anbindung an den Nah- und Fernverkehr ist wichtig, um auch den ländlichen Raum attraktiv zu gestalten. Wo eine nachhaltige Einrichtung eines Nahverkehrsnetzes nicht dauerhaft möglich ist, müssen innovative und bedarfsgerechte Transportmöglichkeiten geschaffen werden. Linien-Taxen oder Ähnliches sollten in solchen Situationen so bezuschusst werden, dass sie im ortsüblichen ÖPNV-Tarif enthalten sind.
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Landtagswahl Sachsen 2019 / Wahl-O-Mat
Im ländlichen Raum Sachsens soll der Ausbau des Straßennetzes gegenüber dem Ausbau des Schienennetzes Vorrang haben.
Im ländlichen Raum Sachsens soll der Ausbau des Straßennetzes gegenüber dem Ausbau des Schienennetzes Vorrang haben.
Antwort der Humanisten: Nein.
Der Ausbau des Schienennetzes soll Vorrang bekommen. In Ostdeutschland wurden seit der Wende 40 % der Eisenbahnstrecken stillgelegt. Diese Entwicklung möchten wir umkehren. Studien verschiedener Institute bescheinigen dem Logistiksektor die größten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Verlegung des Güterverkehrs von der Straße auf das Schienennetz. Dies hilft bei der Erreichung der Klimaziele und ist überdies effizienter.
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Landtagswahl Saarland 2022 / Wahl-O-Mat
Das Land soll mehr Mittel für den Bau studentischer Wohnheime zur Verfügung stellen.
Das Land soll mehr Mittel für den Bau studentischer Wohnheime zur Verfügung stellen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Bildung ist für uns ein Grundrecht jedes Menschen. Sie befähigt Menschen dazu, ihr volles Potential zu entfalten und das Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Alle Studierenden sollten die benötigte Unterstützung erhalten, um sich ganz dem Studium widmen zu können. Hierzu gehört neben BAföG oder Grundeinkommen auch die Möglichkeit einer günstigen Unterkunft am Studienort, die wir entsprechend fördern wollen.
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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Das Tragen eines Kopftuchs soll Beamtinnen im Dienst generell erlaubt sein.
Das Tragen eines Kopftuchs soll Beamtinnen im Dienst generell erlaubt sein.
Antwort der Humanisten: Nein.
Wir sehen Deutschland perspektivisch als einen laizistischen Staat, der unbeeinflusst von religiösen oder sonstigen Weltanschauungen oder Ideologien für alle Bürger des Landes gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen hat. Für uns bedeutet dies insbesondere, dass der Staat und mit öffentlichen Aufgaben betraute Institutionen gegenüber dem Bürger grundsätzlich religiös-weltanschaulich neutral — und damit gänzlich ohne sichtbare religiöse Symbole (egal ob Kopftuch, Kippa oder Kreuz) – aufzutreten hat.
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Bundestagswahl 2017 / WahlSwiper
Soll das Lebensalter weiterhin das Hauptkriterium für den Renteneintritt sein?
Soll das Lebensalter weiterhin das Hauptkriterium für den Renteneintritt sein?
Antwort der Humanisten: Nein.
Ein sozialer Staat muss für seine Bürger sorgen und ihnen eine existenzsichernde Rente bieten. Statt ein bereits kaputtes Rentensystem weiter künstlich zu stabilisieren schlagen wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger vor. Dieses sichert die gesellschaftliche Teilhabe und verhindert Altersarmut. Zusätzliche Rentenansprüche würden dann als zusätzliches Einkommen gewertet werden.
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Kommunalwahl Berlin 2021 / Berlin-O-Mat
Mitte sollte sich stärker gegen die Verdrängung von Kulturorten wie Kinos, Clubs oder Museen einsetzen und Alternativflächen anbieten.
Mitte sollte sich stärker gegen die Verdrängung von Kulturorten wie Kinos, Clubs oder Museen einsetzen und Alternativflächen anbieten.
Antwort der Humanisten: Ja.
Kultur ist ein wichtiges gesellschaftliches Gut und zudem Standort- und Wirtschaftsfaktor. Nach der Pandemie muss die Kultur in den Kiezen in ihrer ganzen Vielfalt – von der Clubszene bis zum Straßenkünstler – finanziell und ideell stärker gefördert werden. Dazu gehört auch, die ansässige Kunst- und Kulturszene vor Verdrängung zu schützen und die Ansiedlung neuer Projekte zu unterstützen.
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Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022 / WahlSwiper
Sollen Atomkraftwerke bei Energieknappheit wieder in Betrieb genommen werden?
Sollen Atomkraftwerke bei Energieknappheit wieder in Betrieb genommen werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Die Dekarbonisierung der Energie- und Wärmeversorgung ist in Anbetracht des Klimawandels eines der dringlichsten Probleme unserer Zeit. Der Ausbau erneuerbarer Energien erfolgt nicht schnell genug, um den Kohleausstieg bis 2030 umzusetzen – insbesondere vor dem Hintergrund der Elektrifizierung von Verkehr und Wärme. Daher sollten neben dem intensivierten Ausbau der EE die verbliebenen, CO2-armen Kernkraftwerke als Brückentechnologie weiterlaufen.
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Kommunalwahl Hessen 2021 / Polit-Kompass
Im Zuge der Corona-Pandemie ist in Frankfurt genug getan worden für die digitale Ausstattung der Schulen und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.
Im Zuge der Corona-Pandemie ist in Frankfurt genug getan worden für die digitale Ausstattung der Schulen und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.
Antwort der Humanisten: Nein.
Die Forderungen des StadtschülereInenrates zeigt genau das.
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Landtagswahl Sachsen 2019 / WahlSwiper
Soll das Land den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos fördern?
Soll das Land den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos fördern?
Antwort der Humanisten: Ja.
Elektrische Antriebe werden eine immer größere Rolle im Individualverkehr spielen. Diese stellen auf lange Sicht eine umweltschonendere Art der Fortbewegung dar. Deshalb sollte der Ausbau von Ladestationen für Elektroautos gefördert werden. Durch ein breites Netz an Ladestationen ist es möglich, mit kleineren Akkus zu fahren. Dies erhöht die Effizienz der Fahrzeuge. Parallel dazu müssen gesetzlich geregelte, europaweit einheitliche Standards für die Ladeinfrastruktur geschaffen werden.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Bisexuelles Netzwerk (BiNe)
Beim Blutspenden werden bisexuelle Männer genauso wie homosexuelle Männer nach wie vor diskriminiert. Dabei ist die sexuelle Orientierung als Kriterium nicht nachvollziehbar. Monogame und zuverlässig Safer Sex-Praktizierende stellen kein höheres Risiko dar. Andere Länder sind hier schon weiter. Wie ist Ihre Haltung zur Verbesserung der Blutspenderegelungen für Männer, die mit Männern Sex haben?
Beim Blutspenden werden bisexuelle Männer genauso wie homosexuelle Männer nach wie vor diskriminiert. Dabei ist die sexuelle Orientierung als Kriterium nicht nachvollziehbar. Monogame und zuverlässig Safer Sex-Praktizierende stellen kein höheres Risiko dar. Andere Länder sind hier schon weiter. Wie ist Ihre Haltung zur Verbesserung der Blutspenderegelungen für Männer, die mit Männern Sex haben?
Das Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten hängt vor allem vom individuellen Risikoverhalten ab und nicht von der sexuellen Orientierung. Als Ausschlusskriterium für eine Blutspende sollte in Zukunft nur das häufige Wechseln von Sexualpartnern oder ungeschützter Sex gelten – unabhängig von der sexuellen Orientierung (abgesehen natürlich von anderen Ausschlusskriterien). Hier sollten jedoch nur die letzten drei Monate, statt wie bisher ein komplettes Jahr berücksichtigt werden, da HIV bereits innerhalb dieser Zeit nachweisbar ist.
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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Die Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen soll abgeschafft werden.
Die Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen soll abgeschafft werden.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Wir stehen einer Frauenquote skeptisch gegenüber. Dem eigentlichen und begrüßenswerten Ziel der Geschlechtergleichstellung kann diese positive Diskriminierung sogar noch schaden, da Frauen so nur wegen ihres Geschlechtes und nicht wegen ihrer Leistungen in Verantwortung kommen. Dennoch kann eine solche Maßnahme gerechtfertigt sein um bestehende Rollenmuster und diskriminierenden Strukturen aufzubrechen. Dazu sollten Studien die Wirksamkeit beleuchten.
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Landtagswahl Berlin 2021 / Wahl-O-Mat
Beim Kauf von Wohneigentum für die eigene Nutzung soll die Grunderwerbsteuer gesenkt werden.
Beim Kauf von Wohneigentum für die eigene Nutzung soll die Grunderwerbsteuer gesenkt werden.
Antwort der Humanisten: Ja.
Privatpersonen müssen beim Erwerb von Wohneigentum für die eigene Nutzung spürbar entlastet werden. Dies ermöglichen wir unter anderem durch eine Erhöhung des Grunderwerbsteuer-Freibetrages.
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Landtagswahl Saarland 2022 / WahlSwiper
Sollen mehr Stellen beim schulpsychologischen Dienst geschaffen werden?
Sollen mehr Stellen beim schulpsychologischen Dienst geschaffen werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
In Zeiten von immer ausufernden sozialen Ansprüchen und dadurch steigenden Druck auf die heranwachsenden, ist ein Ausbau der schulpsychologischen Kapazitäten empfehlenswert.
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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Bei Bundestagswahlen sollen auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen.
Bei Bundestagswahlen sollen auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Jede Einschränkung des Wahlrechts muss gut begründet sein. Jugendliche können bereits verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen. Genau wie Erwachsene bilden sie sich auf Basis von Fakten eine politische Meinung. Durch die politische Bildung in der Schule sind sie sogar besonders gut darauf vorbereitet. Das Wahlrecht ab 16 kann dazu beitragen, das Politikinteresse weiter zu stärken. Deshalb: #WahlalterSenken
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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Kinder sollen gegen ansteckende Krankheiten geimpft werden müssen.
Kinder sollen gegen ansteckende Krankheiten geimpft werden müssen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Ein wirksamer Schutz der Gesellschaft vor ansteckenden Krankheiten kann nur dann erreicht werden, wenn jeder seiner Verantwortung zum Impfen nachkommt. Selbstbestimmung rechtfertigt keine Gefährdung anderer. Insbesondere Kinder haben ein Recht auf die bestmögliche medizinische Versorgung. Um ein Ausbrechen von Epidemien zu verhindern sowie zum Schutz der gesundheitlich schwächsten Mitglieder der Gesellschaft durch die sogenannte Herdenimmunität ist eine Impflicht notwendig.
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