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Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!
Wahlprüfsteine
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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Die Europäische Kommission soll auch zukünftig gemeinsame Schulden für die gesamte Europäische Union aufnehmen dürfen.
Die Europäische Kommission soll auch zukünftig gemeinsame Schulden für die gesamte Europäische Union aufnehmen dürfen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Die demokratischen Prozesse in der EU müssen gestärkt und weiterentwickelt werden. Dazu zählt, dass sie demokratisch durch das Parlament legitimiert Schulden aufnehmen darf, wie jeder andere Staat auch. Dennoch sollte die EU möglichst wenig Schulden machen, sondern mit den auf Jahresbasis vereinbarten und zur Verfügung stehenden Budgets im Rahmen ihrer Kompetenzen verantwortlich handeln. Zwecks langfristiger Haushaltsplanung soll auch der mehrjährige Finanzrahmen Bestand haben.
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/ Franz Mensch Klima Stiftung
Befürworten Sie eine generelle Reduzierung der Klassengrößen in bayerischen Schulen?
Befürworten Sie eine generelle Reduzierung der Klassengrößen in bayerischen Schulen?
Antwort der Humanisten: Neutral.
Stimme eher zu
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Landtagswahl Sachsen 2019 / WahlSwiper
Sollte sich das Land Sachsen für einen stärkeren Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln im ländlichen Bereich einsetzen?
Sollte sich das Land Sachsen für einen stärkeren Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln im ländlichen Bereich einsetzen?
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir möchten strukturschwache Regionen unterstützen. In Kombination mit dem Netzausbau, schnellen ÖPNV-Verbindungen in größere Städte und dem Ausbau des Schnellstraßennetzes, darunter Fahrradfernwege, wollen wir damit den ländlichen Raum nachhaltig weiterentwickeln. Vorrangig soll der schienengebundene Verkehr gefördert werden. Der ÖPNV der ländlichen Regionen soll durch autonom betriebene Busse gestärkt werden, da es unter anderem an Busfahrern mangelt, selbst in den sächsischen Metropolen.
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Bundestagswahl 2021 / Progressive Agrarwende
Welche Maßnahmen zum Klimaschutz will Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode maßgeblich voranbringen?
Welche Maßnahmen zum Klimaschutz will Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode maßgeblich voranbringen?
Die aus unserer Sicht zentrale Maßnahme für den Klimaschutz ist eine ausreichend hohe CO2 (Äquivalent)-Bepreisung, die dafür sorgt, dass sich schädliche Umwelt- und Klimaeinflüsse preislich auf jedes einzelne nicht nachhaltig hergestellte Produkt niederschlagen. So werden klimabewusstes Verhalten in Bevölkerung und Wirtschaft forciert. Gleichzeitig wollen wir die Erforschung neuer Technologien zur Speicherung und CO2-Abscheidung fördern und plädieren für mehr Wissenschaftlichkeit in der Politik. Der Ausstieg aus der Kernenergie noch vor dem Ende der Kohleverstromung ist für den Klimaschutz als desaströs einzuordnen, insbesondere im Hinblick auf den aktuellen Bericht des IPCC. Daher fordern wir neben einem wesentlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem schnellstmöglichen Kohleausstieg die Laufzeitverlängerung der sechs verbliebenen Kernkraftwerke, inklusive der notwendigen Nachrüstungen für einen sicheren Weiterbetrieb als Brückentechnologie.
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Landtagswahl Saarland 2022 / Wahl-O-Mat
Der Ausbau der Windkraft im Saarland soll gestoppt werden.
Der Ausbau der Windkraft im Saarland soll gestoppt werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Windkraft ist eine wichtige Säule des Ausbaus erneuerbarer Energien. Auch im Saarland müssen hierzu weitere Standorte erschlossen werden, um sauberen CO2-neutralen Strom bereitstellen zu können.
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Landtagswahl Saarland 2022 / WahlSwiper
Soll eine verbindliche Quotenregelung für Sozialwohnungen bei Neubauvorhaben im Mietwohnungsbau eingeführt werden?
Soll eine verbindliche Quotenregelung für Sozialwohnungen bei Neubauvorhaben im Mietwohnungsbau eingeführt werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Sozialer Wohnungsbau war in den vergangenen Jahrzehnten eine wichtige Komponente, um Menschen mit geringem und keinem Einkommen kostengünstigen Wohnraum anzubieten. Diesen Mechanismus gilt es zu erhalten und wieder auszuweiten. Als weitere Bausteine sprechen wir uns in diesem Zusammenhang auch für den Erhalt und Wiederaufbau von öffentlichen Wohnungsunternehmen und die gezielte Förderung von Wohnungsgenossenschaften aus.
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 / Wahl-O-Mat
Sachsen-Anhalt soll sich für ein bundesweit einheitliches Zentralabitur einsetzen.
Sachsen-Anhalt soll sich für ein bundesweit einheitliches Zentralabitur einsetzen.
Antwort der Humanisten: Ja.
Eine zentrale Abschlussprüfung ermöglicht bundesweit besser vergleichbare Ergebnisse und ist ein erster Schritt hin zu einer grundlegenden Reform des Bildungssystems. Der Bildungsföderalismus schadet aktuell mehr als er nützt und sollte abgeschafft werden. Alle Bundesländer sollten darauf hinwirken, ihre Bildungssysteme zu vereinheitlichen.
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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Das Recht anerkannter Flüchtlinge auf Familiennachzug soll abgeschafft werden.
Das Recht anerkannter Flüchtlinge auf Familiennachzug soll abgeschafft werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Aus humanistischer Perspektive ist das Recht auf Familiennachzug essenziell, um Familien zu schützen und Integration zu ermöglichen. Langfristig streben wir ein System an, in welchem Asyl schon in international abgesicherten Schutzzonen beantragt werden kann. Dies ermöglicht, bereits bei der Antragstellung festzuhalten, welche Personen zur Familie gehören. Dadurch wird die Planbarkeit wesentlich erhöht und Familien werden nicht brutal auseinandergerissen.
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 / Wahl-O-Mat
Sachsen-Anhalt soll sich dafür einsetzen, dass der private Waffenbesitz an weniger Auflagen gebunden ist.
Sachsen-Anhalt soll sich dafür einsetzen, dass der private Waffenbesitz an weniger Auflagen gebunden ist.
Antwort der Humanisten: Nein.
Mit Waffenbesitz geht eine hohe Verantwortung einher. Unserer Ansicht nach sind die aktuellen Regeln angemessen, um einen verantwortungsvollen Umgang zu garantieren ohne die Besitzer übermäßig zu belasten.
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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Die Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen soll abgeschafft werden.
Die Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen soll abgeschafft werden.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Wir stehen einer Frauenquote skeptisch gegenüber. Dem eigentlichen und begrüßenswerten Ziel der Geschlechtergleichstellung kann diese positive Diskriminierung sogar noch schaden, da Frauen so nur wegen ihres Geschlechtes und nicht wegen ihrer Leistungen in Verantwortung kommen. Dennoch kann eine solche Maßnahme gerechtfertigt sein um bestehende Rollenmuster und diskriminierenden Strukturen aufzubrechen. Dazu sollten Studien die Wirksamkeit beleuchten.
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Kommunalwahl Hessen 2021 / Parents for Future (P4F)
Unsere Partei plant einen umfangreichen Ausbau der Nutzung gewerblicher Abwärme (insbesondere durch die vielen Rechenzentren) in Frankfurt.
Unsere Partei plant einen umfangreichen Ausbau der Nutzung gewerblicher Abwärme (insbesondere durch die vielen Rechenzentren) in Frankfurt.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Weiß nicht
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Landtagswahl Sachsen 2019 / Parents for Future (P4F)
Ab 2035 dürfen nur so viel Treibhausgase ausgestoßen werden, wie durch natürliche Prozesse (Wachstum von Pflanzen, etc.) wieder aufgenommen werden können (Nettonull).
Ab 2035 dürfen nur so viel Treibhausgase ausgestoßen werden, wie durch natürliche Prozesse (Wachstum von Pflanzen, etc.) wieder aufgenommen werden können (Nettonull).
Antwort der Humanisten: Ja.
Wissenschaftlichen Erkenntnissen und den vereinbarten Pariser Klimazielen folgend streben wir die CO2-Neutralität bis zum Jahr 2035 an. Dies ist technologisch wie auch gesellschaftlich machbar. Unbedingt notwendig ist dabei Förderung und Ausbau von Maßnahmen und Techniken zum Entfernen von CO2 aus der Luft sowie zur langfristigen Speicherung, z. B. durch das Pflanzen von Bäumen und durch technologische Verfahren.
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Europawahl 2019 / Wahl-O-Mat
In der medizinischen Forschung sollen Tierversuche weiterhin erlaubt sein.
In der medizinischen Forschung sollen Tierversuche weiterhin erlaubt sein.
Antwort der Humanisten: Ja.
Tierversuche sollten nur dann durchgeführt werden, wenn keine Alternativen möglich sind und der Nutzen deutlich den Schaden aufwiegt. Es ist stets darauf zu achten, den Versuchstieren so wenig Leid zuzufügen wie möglich. Tierversuche wollen wir wann immer möglich durch Versuche mit Ersatzmethoden wie Zellkulturen und Biochips ersetzen und die Entwicklung alternativer Testverfahren vorantreiben, die auf die Nutzung von empfindungsfähigen Lebewesen verzichten.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Wahl-O-Mat
Wohngeld soll nur an Deutsche ausgezahlt werden.
Wohngeld soll nur an Deutsche ausgezahlt werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Wir setzen uns für die Beibehaltung der aktuellen Regelung (§3 WoGG) ein. Eine angemessene und familiengerechte Wohnung muss für jeden rechtmäßigen Bewohner Baden-Württembergs sichergestellt werden.
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Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022 / Wahl-O-Mat
Schleswig-Holstein soll sich dafür einsetzen, dass eine Steuer auf hohe Vermögen erhoben wird.
Schleswig-Holstein soll sich dafür einsetzen, dass eine Steuer auf hohe Vermögen erhoben wird.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Unser Ziel ist eine soziale und faire Gesellschaft, in der Leistung und unternehmerische Initiative belohnt werden und in der jeder Mensch die Möglichkeit zum Aufstieg hat. Wir werden deshalb viel diskutierte Maßnahmen wie eine Vermögenssteuer, eine Finanztrans-aktionssteuer sowie andere Instrumente sorgfältig auf ihre Wirksamkeit und Konsequenzen überprüfen. Dabei zielen wir auf Spitzenvermögen und nicht auf die obere Mittelschicht oder mittelständische Unternehmen ab.
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