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Wie viel Humanist steckt in dir? Um das herauszufinden, gibt es zahlreiche Wahlentscheidungshilfen wie etwa den bekannten Wahl-O-Maten der BPB und viele weitere von anderen Organisationen und Interessensverbänden. Auf dieser Seite stellen wir einige Fragenkataloge vor, an denen wir uns als Partei der Humanisten beteiligt haben (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Beachte bitte, dass die Begründungen oft mindestens genauso relevant sind wie die simplifizierenden Ja/Nein/Neutral-Antworten. Einige Aspekte können auch mittlerweile überholt und veraltet sein. Unsere aktuellsten Positionen findest du immer in unserem Programm – oder frag‘ uns einfach!
Wahlprüfsteine
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Landtagswahl Niedersachsen 2022 / Wahl-O-Mat
Niedersachsen soll die Begrenzung der Neuverschuldung („Schuldenbremse“) einhalten.
Niedersachsen soll die Begrenzung der Neuverschuldung („Schuldenbremse“) einhalten.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Als Gesellschaft haben wir die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen, hohe Schulden zu verhindern, damit sie die gleichen Chancen auf Wohlstand haben wie derzeit lebende Bürger. Daher unterstützen wir den Grundgedanken der Schuldenbremse langfristig. Kurzfristige Ausgaben müssen aber möglich sein, um dem Investitionsstau und den Schäden aktueller Krisen beizukommen. Eine marode Infrastruktur oder ein unterfinanziertes Bildungssystem gefährden den Wohlstand stärker als neue Schulden.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / WahlSwiper
Soll der Gottesbezug aus der Landesverfassung gestrichen werden?
Soll der Gottesbezug aus der Landesverfassung gestrichen werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir sehen die Bundesrepublik Deutschland perspektivisch als einen laizistischen Staat, in dem Kirche und Staat konsequent getrennt sind. Der Staat hat für alle Bürger gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen. Religiös-weltanschauliche Überzeugungen einzelner Gruppen dürfen nicht länger für alle Bürger verbindlich gemacht werden. Wir fordern daher die Streichung des Gottesbezugs und anderer religiös begründeter Sonderrechte aus dem Grundgesetz, den Landesverfassungen und sonstigen Gesetzen.
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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Der gesetzliche Mindestlohn soll auf mindestens zwölf Euro erhöht werden.
Der gesetzliche Mindestlohn soll auf mindestens zwölf Euro erhöht werden.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Der gesetzliche Mindestlohn sollte nach dem Subsidiaritätsprinzip auf Länderebene und unter dem Gesichtspunkt kommunaler Gegebenheiten festgelegt werden. Eine Berücksichtigung der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten sowie der wirtschaftlichen Lage der Bundesländer findet aktuell in dieser Frage nicht statt. Wir sehen eine Umsetzung auf der Ebene der Bundesländer als differenzierter und realitätsnäher an.
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Bundestagswahl 2017 / WahlSwiper
Soll Vermögen künftig besteuert, also eine Vermögenssteuer eingeführt werden?
Soll Vermögen künftig besteuert, also eine Vermögenssteuer eingeführt werden?
Antwort der Humanisten: Nein.
Die gewaltige Ungleichverteilung von Vermögen zwischen den diversen Bevölkerungsgruppen scheint ethisch und aus demokrathieteoretischer Sichweitweise nicht mehr zu rechtfertigen zu sein. Staatliche Umverteilungsmaßnahmen sollten aber mit Augenmaß und bestmöglicher Vorausschau der Konsequenzen vorgenommen werden. Ob und inwieweit eine Vermögenssteuer dazu beitragen kann, das Vermögen gerechter zu verteilen, wird parteiintern diskutiert.
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Wahl-O-Mat
Frauen- und Kinderschutzhäuser sollen dauerhaft mehr Mittel vom Land erhalten.
Frauen- und Kinderschutzhäuser sollen dauerhaft mehr Mittel vom Land erhalten.
Antwort der Humanisten: Ja.
Schnelle und unbürokratische Unterstützung in der Not ist ein wichtiger Bestandteil humanistischer Sozialpolitik. Eine gesicherte und ausreichende Finanzierung von Schutzangeboten für alle Opfer häuslicher Gewalt leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag. Obwohl Frauen besonders betroffen sind, dürfen hierbei auch Personen mit anderer geschlechtlicher Identität nicht vergessen werden.
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Kommunalwahl Hessen 2021 / Polit-Kompass
Anstatt neue Wohngebiete in Frankfurt am Main zu bauen, sollten bestehende Wohngebiete nachverdichtet werden, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Anstatt neue Wohngebiete in Frankfurt am Main zu bauen, sollten bestehende Wohngebiete nachverdichtet werden, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Antwort der Humanisten: Ja.
(-)
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Landtagswahl Berlin 2021 / Humanistische Union Berlin
Im Dezember 2020 wurde die Berliner Engagementstrategie 2020-2025 mit hundert Handlungsempfehlungen beschlossen. a) Wie wollen Sie die Berliner Engagementstrategie umsetzen? b) Welches sind die aus ihrer Sicht fünf wichtigsten Handlungsempfehlungen?
Im Dezember 2020 wurde die Berliner Engagementstrategie 2020-2025 mit hundert Handlungsempfehlungen beschlossen. a) Wie wollen Sie die Berliner Engagementstrategie umsetzen? b) Welches sind die aus ihrer Sicht fünf wichtigsten Handlungsempfehlungen?
a) Die Berliner Engagementstratgie mit ihren 100 Handlungsempfehlungen unterstützen wir.
b) Aus unserer Sicht sind die folgenden Empfehlungen besonders relevant:
- Engagement in Ausbildung und Studium unterstützen
- Finanzielle Barrieren ausgleichen
- Zeit für Engagement schaffen
- Digitale Angebote/ Beratung anbieten
- Steigende Mieten bei der Förderung berücksichtigen
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Bundestagswahl 2021 / Wahl-O-Mat
Familien mit niedrigem Einkommen sollen einen finanziellen Zuschlag zum Kindergeld erhalten.
Familien mit niedrigem Einkommen sollen einen finanziellen Zuschlag zum Kindergeld erhalten.
Antwort der Humanisten: Neutral.
Ein finanzieller Zuschlag stellt eine deutliche Verbesserung für Familien mit niedrigem Einkommen dar, sorgt aber auch für erhöhten bürokratischen Aufwand. Wir haben dazu aktuell keine konkrete Position, machen uns aber für ein Grundeinkommen für Kinder stark, das höher ausfällt als das heutige Kindergeld, damit das Aufziehen von Kindern nicht zum Armutsrisiko wird. Wir würden daher eine Erhöhung des Kindergeldes in Form eines Grundeinkommens für alle Familien bevorzugen.
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Landtagswahl Bayern 2023 / WahlSwiper
Soll das Thema Flucht und Vertreibung von Heimatvertriebenen und Aussiedlern in den Lehrplänen gestärkt werden?
Soll das Thema Flucht und Vertreibung von Heimatvertriebenen und Aussiedlern in den Lehrplänen gestärkt werden?
Antwort der Humanisten: Ja.
Dies ist ein wichtiges Thema, welches definitiv im Unterricht behandelt werden muss. Es muss jedoch genau geprüft werden, wo dafür noch Kapazitäten vorhanden sind. Ein Thema mehr in den Fokus zu rücken, bedeutet auch immer, ein anderes Thema zu kürzen. Das muss bedacht werden.
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Landtagswahl Berlin 2021 / WahlSwiper
Soll ein Sperrgebiet für die legale Straßenprostitution in ganz Berlin eingerichtet werden?
Soll ein Sperrgebiet für die legale Straßenprostitution in ganz Berlin eingerichtet werden?
Antwort der Humanisten: Nein.
Soll ein Sperrgebiet für die legale Straßenprostitution in ganz Berlin eingerichtet werden? Ganz Berlin zu einem Sperrgebiet zu erklären, käme einem Verbot der legalen Straßenprostitution gleich. Das lehnen wir ab. Legale Formen der Sexarbeit müssen möglich sein. Lokal begrenzte Sperrgebiete, bspw. in der Nähe von Kindergärten, wären aus unserer Sicht dagegen vertretbar. Selbstverständlich müssen illegale Formen wie Zwangsprostitution und Menschenhandel mit aller Härte des Rechtsstaats bekämpft werden.
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Bundestagswahl 2021 / Wählbar 2021
Bilanzierung der Treibhausgase durch die Lieferkette: (1) Unternehmen verpflichten, die Treibhausgas-Emissionen innerhalb der gesamten Lieferkette zu bilanzieren. Die Verpflichtung zur Treibhausgasbilanzierung kann stufenweise in den Wirtschaftsbereichen verfolgen, in denen die Umsetzung einfach und die Wirkung groß ist, (2) Unternehmen zur transparenten Information über die tatsächlichen Umweltkosten zu verpflichten, die in einem Produkt verborgen liegen.
Bilanzierung der Treibhausgase durch die Lieferkette: (1) Unternehmen verpflichten, die Treibhausgas-Emissionen innerhalb der gesamten Lieferkette zu bilanzieren. Die Verpflichtung zur Treibhausgasbilanzierung kann stufenweise in den Wirtschaftsbereichen verfolgen, in denen die Umsetzung einfach und die Wirkung groß ist, (2) Unternehmen zur transparenten Information über die tatsächlichen Umweltkosten zu verpflichten, die in einem Produkt verborgen liegen.
Antwort der Humanisten: Ja.
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Landtagswahl Saarland 2022 / Fridays for Future (FFF)
Wir fordern die Einrichtung einer ständigen Kommission zur Umsetzung eines sozial-ökologischen Strukturwandels. Diese arbeitet unter Einbeziehung von Umwelt- und Klimaschutzgruppen, Gewerkschaften und Industrie und in Abstimmung mit den Ergebnissen des Klimabürger:innenrates
Wir fordern die Einrichtung einer ständigen Kommission zur Umsetzung eines sozial-ökologischen Strukturwandels. Diese arbeitet unter Einbeziehung von Umwelt- und Klimaschutzgruppen, Gewerkschaften und Industrie und in Abstimmung mit den Ergebnissen des Klimabürger:innenrates
Antwort der Humanisten: Ja.
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Landtagswahl Bayern 2023 / Franz Mensch Klima Stiftung
Sollte Bayern in den kommenden Jahren mehr in den Gesundheitssektor investieren, insbesondere in ländlichen Gebieten?
Sollte Bayern in den kommenden Jahren mehr in den Gesundheitssektor investieren, insbesondere in ländlichen Gebieten?
Antwort der Humanisten: Ja.
Stimme voll zu
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Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 / Studi-O-Mat
Gremien und Ämter sollen grundsätzlich geschlechterquotiert besetzt werden.
Gremien und Ämter sollen grundsätzlich geschlechterquotiert besetzt werden.
Antwort der Humanisten: Nein.
Jeder Mensch ist einzigartig und Personal sollte unabhängig vom Geschlecht nach den individuellen Fähigkeiten beurteilt werden. Eine feste Quote lehnen wir daher ab.
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Bundestagswahl 2017 / Wahl-O-Mat
Unternehmensgewinne sollen in dem Staat versteuert werden, in dem sie erwirtschaftet wurden.
Unternehmensgewinne sollen in dem Staat versteuert werden, in dem sie erwirtschaftet wurden.
Antwort der Humanisten: Ja.
Wir halten die Verhinderung von Steuerflucht für essentiell. Firmen, die von der hiesigen Wirtschaftslage profitieren, sollen keine Möglichkeit zur Besteuerung ihrer Gewinne im Ausland haben. Dafür ist es notwendig, dass Unternehmensgewinne auf der Basis der Konzernbilanzen besteuert werden, um steuervermeidende Gewinnverschiebungen innerhalb von Holding-Organisationen zu verhindern.
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