[Online] Themenabend: Pseudomedizin – Hilft’s nicht, so schadet’s nicht? mit Udo Endruscheit

Nicht umsonst setzt Udo Endruscheit hinter den Titel seines Vortrags ein Fragezeichen. „Ist doch egal, immerhin schadet es ja auch nicht“ – wer hat das oder etwas Ähnliches noch nicht gehört, wenn das Gespräch auf Therapien wie Homöopathie und andere pseudomedizinische Mittel und Methoden kommt? Aber sind sie wirklich so harmlos? „Wer heilt, hat recht“ bezieht sich meist auf die persönlichen Erfahrungen von Patient und Therapeut – Wunschdenken und Placebo-Effekte können diese aber stark verzerren. Besser wäre: „Wer die Wirkung einer Therapie unter kontrollierten Bedingungen in randomisierten Studien nachweisen kann, hat recht“. Auf solche zweifelhaften Glaubenssätze stützen sich aber die Privilegien der „Besonderen Therapierichtungen“ im Arzneimittelgesetz. Der Vortrag zeigt auf, dass sich diese Anschauungen im Rahmen zeitgemäßer Medizinethik längst gewandelt haben und warum dieser Sonderstatus eigentlich abgeschafft werden sollte. Natürlich schließt sich daran die Frage an, was die nächsten politischen Schritte sein sollten. Wir laden euch herzlich dazu ein, zuzuhören und an der moderierten Diskussionsrunde teilzunehmen.

Online-Themenabend: Veganismus – Ernährungsweise, Tierethik oder Esoterik?

Die Vortragenden des Abends, der Verein selbst-kritisch-vegan e. V., schreiben: „Veganismus hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von einem weitgehend unbekannten Konzept zu einem etablierten Begriff in der Gesellschaft entwickelt. Während der Begriff heute vielfach mit einer gesunden, umweltbewussten und tierleidfreien Lebensweise assoziiert wird, gibt es auch kritische Stimmen, die Veganismus als unnatürliche Ernährung oder extreme Form des Vegetarismus betrachten. Trotz der breiten Bekanntheit des Begriffs sind viele Menschen, einschließlich derjenigen, die sich als Veganer bezeichnen, mit der zugrunde liegenden Philosophie und den damit verbundenen Implikationen nur unzureichend vertraut. Dies führt zu Missverständnissen und teils unproduktiven Diskussionen. Wir, die Mitglieder des Vereins SKV (selbst-kritisch-vegan e.V.), setzen uns daher für ein vertieftes Verständnis des Veganismus ein, um eine fundierte und zielführende Diskussion zu fördern. Wir sind überzeugt, dass der Veganismus nur dann langfristig gesellschaftliche Relevanz erlangen kann, wenn er mit klaren, nachvollziehbaren Argumenten vertreten wird. An diesem Themenabend wollen wir uns daher ganz den Grundaspekten des Veganismus widmen: Wir werden einen kurzen Abriss über die Historie des Begriffs geben und klären, was der Begriff „Veganismus“ tatsächlich beinhaltet – und was nicht. Zudem beleuchten wir sein ethisches Fundament und die Implikationen, die sich aus diesem ergeben.“ Im Anschluss an den Vortrag wird eine Fragerunde und eine moderierte Diskussion stattfinden. Wir laden dich herzlich ein, an diesem Abend dabei zu sein, egal welche Ernährungsform du bevorzugst!

Statement des Bundesvorstands der PdH zum Entschließungsantrag der CDU/CSU

Die Forderungen der durch Friedrich Merz geführten Unionsfraktion im Bundestag nach dauerhaften Grenzkontrollen, einer pauschalen Zurückweisung von Schutzsuchenden und verschärften Inhaftierungsmaßnahmen sind rechtlich problematisch und größtenteils Ausdruck populistischer Symbolpolitik. Diese Forderungen verfehlen jedoch das Ziel, solche Anschläge zukünftig zu verhindern. Statt zur Aufklärung und Verhinderung dieser Taten wie in Aschaffenburg oder Magdeburg beizutragen, stärken sie Angst und verschärfen das gesellschaftliche Klima. Dauerhafte Grenzkontrollen auf dieser Grundlage verstoßen gegen die vertraglichen Verpflichtungen Deutschlands im Schengen-Raum. Die Europäische Union beruht auf dem Grundsatz der Freizügigkeit. Grenzkontrollen sind nach dem Schengener Abkommen nur in Ausnahmefällen und zeitlich begrenzt zulässig. Die Zurückweisung von Personen ohne gültige Einreisedokumente, unabhängig davon, ob sie ein Schutzgesuch stellen oder nicht, verstößt zudem gegen das Recht auf Asyl nach Artikel 18 der EU-Grundrechtecharta und die Genfer Flüchtlingskonvention. Die Forderung, alle Ausreisepflichtigen sofort in Haft zu nehmen, verstößt gegen das Grundrecht auf Freiheit und körperliche Unversehrtheit, wie es in Artikel 104 des Grundgesetzes und Artikel 5 der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert ist. Eine Inhaftierung darf nur auf richterliche Anordnung erfolgen und muss verhältnismäßig sein. Willkürliche Massenhaft ist in einem Rechtsstaat nicht hinnehmbar. Ein zeitlich unbegrenzter „Ausreisegewahrsam“ für ausreisepflichtige Straftäter wäre ebenfalls ein schwerer Verstoß gegen internationale menschenrechtliche Bestimmungen. Die Forderungen von Herrn Merz, Union, FDP und AfD basieren auf dem Narrativ, dass Migranten und Schutzsuchende eine generelle Bedrohung darstellen. Damit werden gezielt Ängste geschürt und die komplexe Realität der Migration verkürzt dargestellt. Wir brauchen keine Scheinlösungen, die gerade in einer Zeit, in der soziale und wirtschaftliche Herausforderungen bewältigt werden müssen, die gesellschaftliche Spaltung vertiefen. Statt Grundrechte auszuhöhlen, sollten wir auf tragfähige und rechtsstaatliche Lösungen setzen, die Sicherheit und Ordnung mit Menschlichkeit und Integration verbinden. Anstatt durch populistische Forderungen Unsicherheit zu verstärken, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Sicherheit, Ordnung und Menschlichkeit miteinander verbinden. Dazu gehören: Die Parteien um Grüne, SPD und FDP haben es bisher versäumt, eine angemessene Migrationspolitik umzusetzen, wodurch ein Vakuum entstanden ist, das von konservativen bis rechtsradikalen Kräften gefüllt wird. Wir fordern die demokratischen Parteien auf, konstruktiv zusammenzuarbeiten, umtragbare Gesetze zu entwickeln, anstatt durch einseitige Maßnahmen die gesellschaftliche Spaltung zu vertiefen. Das einseitige Vorgehen der Union kritisieren wir scharf, da es die Kräfte rechtsaußen stärkt. Gleichzeitig lehnen wir jegliche Form von Vandalismus oder Gewalt gegen die Union entschieden ab und rufen zu einer sachlichen, demokratischen Auseinandersetzung auf. Deutschland ist ein Rechtsstaat und Teil eines geeinten Europas. Wir dürfen die Errungenschaften von Rechtsstaatlichkeit und Humanismus nicht durch kurzfristige populistische Forderungen aufs Spiel setzen. Wir brauchen eine Politik der Vernunft und der Menschlichkeit, die sowohl die innere Sicherheit als auch die Achtung der Menschenrechte gewährleistet; ein Wir gegen die und ein Treten nach unten bringt uns nicht weiter.

Online-Themenabend: Die Feinde der offenen Gesellschaft – Was haben Rechtsextremismus und islamischer Fundamentalismus gemeinsam?

Wir laden herzlich zu einem spannenden Themenabend ein, an dem wir eine hochaktuelle und brisante Fragestellung beleuchten: Was haben Rechtsextremismus und islamischer Fundamentalismus gemeinsam? Dr. Dr. Sebastian Schnelle, promovierter Physiker und Philosoph, wird in einem fachkundigen Vortrag Parallelen und Unterschiede zwischen diesen beiden ideologischen Strömungen herausarbeiten und ihre historischen sowie gesellschaftlichen Hintergründe analysieren. Die Veranstaltung bietet im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Auf den ersten Blick scheinen Rechtsextremismus und islamischer Fundamentalismus wenig miteinander gemein zu haben. Eine tiefergehende Analyse zeigt jedoch deutliche Übereinstimmungen – insbesondere in ihrer fundamentalen Ablehnung der offenen Gesellschaft und der Prinzipien der Moderne. Beide Bewegungen speisen sich aus ideologischen Strömungen, deren Ursprünge bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichen, und entstammen einem tiefen Unbehagen gegenüber den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen, die mit der Moderne einhergingen. Dr. Schnelle wird die ideengeschichtlichen Wurzeln dieser Bewegungen untersuchen – von den esoterisch-okkulten Strömungen des 19. Jahrhunderts über die „Konservative Revolution“ der Zwischenkriegszeit bis hin zu aktuellen Konzepten wie dem Ethnopluralismus der „Neuen Rechten“. Ebenso wird er zentrale Akteure und Vordenker dieser Ideologien sowie deren gemeinsame Grundannahmen und Strategien erläutern. Ein zentraler Punkt der Analyse wird die Gefährdung der offenen Gesellschaft durch diese Ideologien sein. Beide Strömungen eint das Streben nach geschlossenen Weltbildern, die das Individuum einem kollektiven Identitätskonzept unterordnen. Liberalismus, Aufklärung und wissenschaftliches Denken werden als Bedrohung betrachtet und bekämpft. Dabei nutzen die Akteure gezielt manipulative Strategien, um gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen und die demokratische Ordnung zu destabilisieren. Ein Beispiel hierfür ist die bewusste Provokation von Überreaktionen durch terroristische Anschläge oder gezielte Desinformation. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine moderierte Diskussion geben, in der die Teilnehmenden ihre Fragen stellen und gemeinsam erörtern können, welche Maßnahmen notwendig sind, um die offene Gesellschaft wirkungsvoll gegen extremistische Strömungen zu verteidigen. Wir freuen uns auf dich und einen erkenntnisreichen Austausch!

Ein starkes Signal: PdH meistert Wahlzulassung in Niedersachsen, Bayern, Sachsen und Hessen

Berlin, 24. Januar 2025 – Die Partei der Humanisten (PdH) hat einen wichtigen Erfolg erzielt: Trotz der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 konnte die Partei ihre Landeslisten in Niedersachsen, Bayern, Sachsen und Hessen erfolgreich einreichen. In allen vier Bundesländern wurden jeweils über 2.200 Unterstützungsunterschriften gesammelt – ein deutliches Zeichen für die wachsende Unterstützung der sozialliberal-humanistischen Opposition. Dieser Meilenstein wurde unter schwierigen Bedingungen erreicht, da die verkürzte Vorbereitungszeit die Sammlung erheblich erschwerte. „Unser Team hat Außergewöhnliches geleistet. Mein Dank gilt allen, die uns unterstützt haben. Deutschland braucht faktenbasierte Politik, die allen Menschen zugutekommt“, erklärt Felicitas Klings, Bundesvorsitzende der Partei. Mit der erfolgreichen Wahlzulassung sieht die Partei insbesondere in Niedersachsen und Bayern Potenzial für zukünftige Erfolge, etwa bei den Kommunalwahlen 2026. Die PdH möchte als aufstrebende sozialliberale Kraft langfristig den politischen Diskurs in Deutschland prägen. Ole Teschke, Spitzenkandidat der niedersächsischen Landesliste, bringt es auf den Punkt: „Die AfD bekämpft man nicht mit ihren eigenen Narrativen. Wir setzen auf sachliche Argumente und lösungsorientierte Politik – dafür stehen wir.“                                                  Obwohl es zeitlich nicht für weitere Bundesländer gereicht hat, bewertet die Partei die Wahlzulassung in vier Ländern als klaren Erfolg. „Wir haben aus einer Hürde ein Sprungbrett gemacht“, sagt Generalsekretär Sascha Klughardt. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2025 präsentiert sich die Partei der Humanisten als Alternative, die Politik für Menschen auf der Grundlage von Fakten und sachlichem Diskurs macht.

Online-Themenabend: Heilpraktiker – eine Gefahr für die Gesundheit? mit Dr. Janos Hegedüs

Dr. Janos Hegedüs wird am 15.1. um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Heilpraktiker – Eine Gefahr für die Gesundheit“ gestalten. Seit über acht Jahren kämpft er als Facharzt auf YouTube gegen Scharlatanerie und die Lügen der Alternativmedizin – und das nicht ohne Grund. In Deutschland dürfen Heilpraktiker ohne medizinische Ausbildung, ohne strenge Kontrolle und ohne wissenschaftliche Grundlage ihre „Therapien“ an Menschen anwenden. Das Ergebnis: hanebüchene Versprechungen, teils gefährliche Behandlungen und eine wachsende Bewegung, die sich gegen Wissenschaft und evidenzbasierte Medizin stellt. Für diesen Vortrag hat Janos Hegedüs 100 Heilpraktiker-Webseiten in München per Hand geprüft. Die Ergebnisse sind erschreckend und werden an diesem Abend erstmals präsentiert. Von pseudowissenschaftlichen Heilversprechen bis hin zu direkten Gefährdungen von Patienten – wir werfen gemeinsam einen kritischen Blick auf das Heilpraktikerwesen und diskutieren, warum diese Entwicklung für uns alle ein Risiko darstellt. Der Themenabend ist offen für alle Interessierten. Wir laden euch herzlich ein, zuzuhören, mitzudenken und im Anschluss gemeinsam über mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

UU Sammelaktion Hessen: Wiesbaden

Wir wollen zur Bundestagswahl antreten und brauchen noch Unterstützerunterschriften dafür. Deswegen treffen wir uns zu einer ordentlichen Sammelaktion am Weihnachtsmarkt, um unserem Zeil ein gutes Stück näher zu kommen. Natürlich kann uns dabei jeder unterstützen, mit uns einen Glühwein trinken oder nur vorbei kommen um seine eigene Unterschrift abzugeben. Wir freuen uns auf dich! Mehr gibts hier : Hier findest du weitere Events Hier findest du unser Programm

Online-Themenabend: Wir müssen über Tierversuche reden! mit Dr. Roman Stilling

Tierversuche gehen uns alle an, werden aber dennoch im Alltag vor allem mit Kosmetik assoziiert und oft entweder tabuisiert oder skandalisiert. Das hat zu einer Situation geführt, in der neue Erkenntnisse und Errungenschaften in Biologie und Medizin scheinbar „vom Himmel fallen“. So hatten es einfache, aber teilweise gefährliche Narrative leicht, sich im kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnis festzusetzen. Tierversuche, so eines der dominanten Narrative, seien vollkommen unnötig für den lebenswissenschaftlichen Fortschritt und zudem grausame, längst überholte Methoden, die nur zu Ruhm und Reichtum einer unempathischen Elfenbeinturm-Elite beitragen. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat 2016 entscheiden, das Thema aktiver zu kommunizieren und mit der Initiative „Tierversuche verstehen“ ein fakten-basiertes, leicht erreichbares und kompetentes Dialogangebot für die Öffentlichkeit zu schaffen. Dr. Roman Stilling ist Neurobiologe und wissenschaftlicher Referent bei „Tierversuche verstehen“. Im Vortrag wird er grundlegende Fakten zum Einsatz von Tieren in der lebenswissenschaftlichen Forschung erläutern, auf typische Argumente der gesellschaftlichen Diskussion eingehen und den ethischen Problemgehalt des Themas diskutieren. So soll deutlich werden, was in der Diskussion über Tierversuche schiefläuft und was dabei auf dem Spiel steht. Wir laden dich herzlich zum Zuhören und Mitdiskutieren am 17.12. um 18:30 Uhr ein.

Online Treffen

Offener Online Stammtisch

Du interessierst dich für Politik und möchtest gerne mehr über die Partei der Humanisten erfahren? Du willst dafür am Besten nicht das Haus verlassen müssen? Dann ist unserer offener online Stammtisch genau das Richtige für dich! Wir laden dich herzlich ein, in lockerer Atmosphäre mit uns zu diskutieren, über Themen die dich bewegen. Dabei kannst du unsere Vision einer humanistischen Politik und Mitglieder der Partei persönlich kennen lernen, alle deine Fragen stellen und Anliegen einbringen. Egal, ob du schon lange politisch interessiert bist oder gerade erst anfängst, dich mit Politik zu beschäftigen – bei uns bist du herzlich willkommen. Also zögere nicht! Komm vorbei und bring Deine Fragen, Ideen und Begeisterung für Politik mit. Wir freuen uns auf dich! Mehr gibts hier : Hier findest du weitere Events Hier findest du unser Programm Folge uns auf Social Media : Instagram Facebook Twitter/X Threads

Neuwahlen: Kleinparteien fordern Anpassung der Wahlzulassung

Berlin, 12.11.2024 – In einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Abgeordneten des Bundestages fordern die Partei der Humanisten (PdH), die Piratenpartei, die ÖDP, die Tierschutzpartei und weitere kleine Parteien eine Senkung der Hürden für die Zulassung zu Neuwahlen. Die verkürzte Frist zur Sammlung der notwendigen Unterstützungsunterschriften – bundesweit über 27.000 – benachteilige sie massiv und gefährde die demokratische Teilhabe bei übereilten Neuwahlen. Normalerweise haben kleine Parteien mehrere Monate Zeit, um die erforderlichen Unterschriften zu sammeln. Bei vorgezogenen Neuwahlen verkürzt sich dieser Zeitraum auf wenige Wochen, was die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nahezu unmöglich macht. Diese Bedingungen seien inakzeptabel und widersprächen dem Prinzip der fairen Beteiligung, heißt es in dem offenen Brief der Parteien. Auch innerhalb der etablierten Parteien und bei den Behörden ist das Problem bekannt. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Sebastian Hartmann, erklärte gegenüber der WELT: „Kleinere Parteien werden vor der Frage stehen, ob sie die Unterschriften zusammenbekommen.“ Auch die Bundeswahlleiterin hat in einem Brief an Bundeskanzler Scholz auf die Herausforderungen hingewiesen und zum Handeln aufgefordert. „Die Politik ist jetzt gefordert, für demokratische Fairness zu sorgen“, betont Ole Teschke, niedersächsischer Spitzenkandidat der PdH zur Bundestagswahl und Initiator des Offenen Briefes. Die kleinen Parteien appellieren an Bundesregierung und Bundestag, die Zahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften bei Neuwahlen entsprechend zu senken, um eine echte Chancengleichheit für alle demokratischen Kräfte zu gewährleisten.

Erfolgreiche Demo gegen das Kalifat in Hamburg

In den vergangenen Monaten ist Hamburg immer wieder zum Schauplatz von Kundgebungen geworden, bei denen radikale Gruppen lautstark die Errichtung eines Kalifats forderten – ein religiöses Herrschaftssystem, das in klarem Widerspruch zu den Grundwerten unserer Demokratie steht. Am Samstag, dem 12.10.24, gipfelte dies erneut in einer großen Demonstration mit rund 1.600 Teilnehmern, organisiert von der islamistischen Gruppe „Muslim Interaktiv“ [1]. Dieser beunruhigenden Entwicklung muss entgegengetreten werden. Deshalb hatten wir als PdH innerhalb einer Woche eine Gegendemonstration unter dem Titel „Kein Kalifat! – Gegen jeden Gottesstaat!“ organisiert. Die Demonstration wurde von einem breiten Bündnis an säkularen und demokratischen Organisationen unterstützt und brachte am Samstag, dem 19.10.24, eine Vielzahl an Teilnehmern auf dem Steindamm zusammen. Ole Teschke, Spitzenkandidat der PdH zur Bundestagswahl 2025 und Hauptorganisator der Demo, unterstrich in seiner Rede: „Es reicht nicht, Demokratie und Meinungsfreiheit gut zu finden – sie müssen aktiv verteidigt werden! Also lasst uns der leisen Mehrheit endlich eine Stimme verleihen!“ Er rief eindringlich dazu auf, Extremismus in jeder Form zu bekämpfen und machte deutlich: „Ja, ein Kalifat in Deutschland ist vielleicht unwahrscheinlich. Bedrohlich ist aber, dass der Gedanke daran bei Demonstranten immer mehr Zuspruch bekommt. Dem hat man zu widersprechen, egal, wie ‚klein‘ die Bedrohung scheint.“ Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, betonte in ihrer Rede: „Wenn Islamisten auf der Straße das Kalifat fordern, geht uns das alle an! Genauso wie gegen die AfD kämpfen wir gegen den Islamismus als faschistische Bewegung.“ Angelika Wedekind von der Säkularen Flüchtlingshilfe Hamburg erklärte: „Säkularisierung ist die Lösung! Islamisten sagen: ‚Unterwerfe dich oder wir unterwerfen dich mit Gewalt.‘ Warum lässt unser Staat Gewaltaufrufe, wie die Forderung nach einem Kalifat, überhaupt zu?“ Zudem sprach sie sich klar für die Abschaffung der Staatsleistungen an die Kirchen sowie gegen religiös motivierte Beschneidungen bei Jungen aus. Auch Karoline Preisler, Juristin und FDP-Politikerin, unterstützte die Demonstration. „Hamburg und Sie retten alle heute unsere demokratische Ehre. Wir verteidigen hier und heute das, was den Müttern und Vätern des Grundgesetzes bereits wichtig war: die ReligionsFRElheit!“ Preisler betonte auch: „Das Kalifat ist keine Lösung, keine Antwort und kein Angebot und ganz (!) sicher nichts für uns!“ Die Demonstration wurde von einem breiten Bündnis folgender Organisationen und Personen unterstützt: PdH Kulturbrücke Hamburg Kurdische Gemeinde Deutschland e. V. Zentralrat der Ex-Muslime Säkulares Forum Hamburg Säkulare Flüchtlingshilfe, Hamburg International Women in Power Giordano Bruno Stiftung, Hamburg Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten, Hamburg Humanistischer Verband Deutschland, Hamburg CDU Hamburg Terre des Femmes, Hamburg The Immigration Clinic Die Profillotsen Frauenheldinnen e. V. Nah an Politik Karoline Preisler, Juristin und Politikerin Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Tuba Sarica, Autorin „Ihr Scheinheiligen!“ (Sachbuch-Bestseller DER SPIEGEL) Necla Kelek, Verein Säkularer Islam Hamburg Dr. Astrid Manthey, Terre des Femmes Neben gesellschaftlichen Organisationen haben wir auch Hamburgs politische Parteien angefragt und ihnen einen Redeslot angeboten, leider aber nur von der CDU Hamburg eine Zusage erhalten. Wir sind enttäuscht, dass die anderen Parteien offensichtlich nicht bereit sind, ein klares Zeichen zu setzen. „Demokratie verteidigt sich nicht von allein, das ist die Aufgabe von Demokraten. Und wenn mehrere Tausend hier die Errichtung eines Kalifats fordern, dann ist das ein Angriff auf die Demokratie, dem wir uns gemeinsam entgegenstellen müssen! SPD, Grüne und FDP Hamburg, wo seid ihr?“, fragte unser 1. stellvertretender Bundesvorsitzender Ole Teschke. Stephan Gamm, Bürgerschaftsabgeordneter der CDU Hamburg, sprach klar und entschlossen: „Diese Kundgebung zeigt, dass der Islamismus auf den erbitterten Widerstand von uns allen trifft. Er muss aber auch auf erbitterten Widerstand der Politik treffen, und da passiert nach unserer Einschätzung zu wenig!“ Weitere Reden hielten Hourvash Pourkian von der Kulturbrücke Hamburg, Christian Lührs, Vorsitzender des HVD Hamburg und Felicitas Klings, Bundesvorsitzende der PdH. Alle Redner waren sich einig: Hamburg und Deutschland müssen Orte der Freiheit, Pluralität und Demokratie bleiben. Die Politik muss den Islamismus als Bedrohung endlich ernst nehmen und bekämpfen. Säkularisierung ist die Lösung! Unsere säkularen Forderungen haben wir dir unter pdh.eu/gottlos zusammengestellt. Unser besonderer Dank gilt der Polizei Hamburg, die die Demonstration begleitet und für einen sicheren Ablauf gesorgt hat. Wir sind stolz auf diese erfolgreiche Veranstaltung und werden weiterhin aktiv gegen religiösen Extremismus und für demokratische Grundwerte eintreten. Was ist ein Kalifat? Und droht ein Kalifat in Deutschland? Diese Fragen haben wir in diesem Blog beantwortet. Event-Seite der Demo: https://www.pdh.eu/events/hamburg-demo-kein-kalifat/ Quellen: [1] Tagesschau: „St. Georg: 1.600 Menschen bei Demo von „Muslim Interaktiv““ https://www.tagesschau.de/inland/regional/hamburg/ndr-rund-1-600-muslime-gehen-in-st-georg-auf-die-strasse-100.htmlhttp://Steindamm%20Ecke%20Kreuzweg,%20Hamburg

Online Treffen

Offenes Online-Treffen

Du interessierst dich für Politik und möchtest gern mehr über die Partei der Humanisten erfahren? Du willst dafür am Besten nicht das Haus verlassen müssen? Dann ist unser offenes Online-Treffen genau das Richtige für dich! Wir laden dich herzlich ein, in lockerer Atmosphäre mit uns über Themen zu diskutieren, die dich bewegen. Dabei kannst du unsere Vision einer humanistischen Politik und Mitglieder der Partei persönlich kennenlernen, alle deine Fragen stellen und Anliegen einbringen. Egal, ob du schon lange politisch interessiert bist oder gerade erst anfängst, dich mit Politik zu beschäftigen – bei uns bist du herzlich willkommen. Also zögere nicht! Komm vorbei und bring deine Fragen, Ideen und Begeisterung für Politik mit. Wir freuen uns auf dich! Mehr gibts hier : Hier findest du weitere Events Hier findest du unser Programm Folge uns auf Social Media : Instagram Facebook Twitter/X Threads